Filmkanon für Schulen

Bewegtes Bild als Leitmedium des 20. Jahrhunderts

Von Murnaus "Nosferatu" über Hitchcocks "Vertigo" bis zu "Bladerunner" und Almodovars "Alles über meine Mutter" reicht die Palette: Insgesamt 35 Filme für die Schule präsentierte eine Experten-Kommission auf Initiative der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Präsident Krüger erklärte dazu, obwohl das bewegte Bild das Leitmedium des 20. Jahrhunderts sei, finde es in Schulen noch immer nicht die ihm angemessene Bedeutung im Gegensatz zur Literatur. Der Filmkanon verstehe sich somit als Angebot für die Schulen. Auf der Internetseite www.bpb.de kann ab 21. Juli 2003 in einem Forum darüber diskutiert werden. Krüger kündigte darüber hinaus an, das Unterrichtsmaterial und ein Buch mit Beiträgen der 19 Kommissionsmitglieder herausgegeben werden sollen. Zu diesem Gremium gehörten u.a. die Regisseure Volker Schlöndorff, Andreas Dresen und Tom Tykwer. Die komplette Liste der ausgewählten Filme: Durch Anklicken des Filmtitels oder des Regisseurs können Sie weitere Informationen aus unserer Datenbank zum Film oder zum Regisseur abrufen.

Nosferatu, der Vampyr

Friedrich Wilhelm Murnau, 1922
Produktion:: Prana Film - Produzent:: Albin Grau - Enrico Dieckmann - Regie:: Friedrich Wilhelm Murnau - Drehbuch:: Henrik Galeen - Story:: Bram Stoker Dracula - Kamera:: Fritz Arno Wagner - Musik:: Hans Erdmann Originalpartitur - Hans Posegga Neufassung ZDF 1988 - Art Direction:: Albin Grau - Kostüme:: Albin Grau - Darsteller:: Max Schreck Graf Orlok - Nosferatu - Gustav von Wangenheim Hutter, Knocks Angestellter - Greta Schröder Ellen Hutter - Alexander Granach Häusermakler Knock - Georg Heinrich Schnell Reeder Harding - Westrenka - Ruth Landshoff Ruth Hardin - Lucy Westrenka - Wolfgang Heinz Erster Seemann - Guido Herzfeld Gastwirt - Gustav Botz Gemeindearzt Dr. Sievers - Karl Etlinger 1. Matrose - John Gottowt Prof. Bulwer - Albert Venohr Zweiter Seemann - Hardy von Francois Arzt im Krankenhaus - Henrich Witte 2. Matrose - Max Nemetz Kapitän -
Als Sekretär eines Häusermaklers fährt der junge Thomas Hutter 1838 in die Karpaten, um dort mit Graf Orlok über den Kauf eines Hauses in Bremen zu verhandeln. Aus dem 'Buch der Vampire' erfährt er, dass sein unheimlicher Gastgeber der Vampir Nosferatu ist, der nachts sein Lebenselixier, frisches Blut, aus menschlichen Körpern saugt. Nur die telepathischen Kräfte seiner liebenden Frau Ellen bewahren Hutter davor, Opfer des Grafen zu werden. Dieser macht sich in einem Sarg auf die Reise nach Bremen. Dort lässt er sich in einem Lagerhaus nieder und geht in der Stadt auf Menschenjagd. Die Warnungen des zurückgekehrten Hutter will niemand hören. Nur seine Frau ist bereit, den tödlichen Spuk zu beenden. Sie bietet sich Orlok an, um ihn dadurch in die Strahlen der aufgehenden, für ihn tödlichen Sonne zu locken.

The Gold Rush

Charles Chaplin, 1925
Produktion:: United Artists - Produzent:: Charles Chaplin - Production Manager:: Alfred Reeves - Regie:: Charles Chaplin - Regieassistent:: A. Edward Sutherland AKA Eddie Sutherland - Charles F. Reisner - Harry d'Abbadie d'Arrast - Drehbuch:: Charles Chaplin - Kamera:: Jack Wilson - Roland H. Totheroh - Art Direction:: Charles D. Hall - Darsteller:: Charles Chaplin Charlie - Mack Swain Big Jim McKay - Tom Murray Black Larsen - Georgia Hale Georgia - Betty Morrissey Georgias Freundin - Kay Desleys Georgias Freundin - Henry Bergman Hank Curtis - Tom Wood Schürfer - Art Walker Polizist - Malcolm Waite Jack Cameron - Stanley J. Sandford Barman - A.J. O'Connor Polizist - John Rand Schürfer - Allan Garcia Schürfer - Lita Grey /durch Georgia Hale abgelöst/ - Barbara Pierce Manicüre - Gypsy Harte Frau im Ballsaal (/xx/) - Joan Lowell Georgias Freundin - Albert Austin Schürfer - Heinie Conklin Schürfer -
Die Zeit des grossen Goldrausches in Hohen Norden von Alaska: auch Charlie Chaplin, der Tramp, irrt, wie abertausende, durch die Kälte und den Schnee der unwirtlichen Landschaft. Bei einem Schneesturm findet er Unterschlupf bei dem gesuchten Verbrecher Black Larsen (Tom Murray), und bald gesellt sich auch der dicke Big Jim (Mack Swain) dazu, der vor kurzem in seinem Claim einen Goldschatz gefunden hat. Aber seit Tagen gibt es nichts mehr zu essen, und das Los trifft Black Larsen, auf Nahrungssuche zu gehen. Mittlerweile wird Big Jim vor Hunger bald wahnsinnig und er sieht Charlie nur noch als Huhn vor sich, eine grossartige Szene folgt, und nur das Erscheinen eines Bären kann schliesslich Charlie vor dem hungrigen Big Jim retten. Dann trennen sich beider Wege, Big Jim kehrt zu seinem Berg zurück, wird dort aber von Black Larsen halb tot geschlagen. Aber Black Larsen kommt nicht weit, der Berg rächt sich für Jim. Charlie ist mittlerweile in die nahegelegene Goldgräberstadt gezogen und verliebt sich unglücklich in die schöne Tänzerin Georgia (Georgia Hale).... (lhg)

Mit vielen anderen Goldgräbern zieht auch der Tramp Charlie 1889 über den verschneiten Chilkoot-Pass. Während eines Schneesturms sucht er Zuflucht in der Hütte von Black Larson, wo bald auch Big Jim McKay auftaucht, der auf seinem Claim soeben Gold gefunden hat. Bald leiden die Eingeschlossenen unter Hunger; und auf Black Larson fällt das Los, Verpflegung zu besorgen.
Doch der macht sich aus dem Staub. Charlie kocht voller Verzweiflung schließlich einen seiner Schuhe, dessen Sohle er wie ein Feinschmecker verzehrt, während Big Jim unlustig das Oberleder kaut. Im Hungerwahn hält Big Jim Charlie für ein Huhn, das er vergeblich zu schlachten versucht. Als der Schneesturm nachlässt, trennen sich die beiden.
In einem Tanzlokal verliebt sich Charlie in die Tänzerin Georgia, die ihn jedoch zunächst nicht ernst nimmt. Big Jim gelingt es erst mit Hilfe des Tramps, sein Gold wiederzufinden. Als Millionäre machen sich die beiden auf die Rückfahrt. Auf dem Schiff trifft Charlie durch Zufall Georgia wieder, und die beiden reisen einer gemeinsamen Zukunft entgegen.
Charlie Chaplin 1889 auf der Suche nach Gold in Alaska: Wie so viele will der kleine Tramp sein Glück versuchen, auch wenn der ehrliche Tollpatsch für die raue Arbeit in der kargen Bergwelt besonders ungeeignet scheint. Von Hunger und Schneesturm bedroht, muss Charlie erst einige Abenteuer bestehen, bis er die schöne Tänzerin Georgia für sich gewinnen kann.... (arte Presse)

Bronenosjez Patjomkin

Sergej Mikhailovich Eisenstein, 1925
Produktion:: Goskino - Regie:: Sergej Mikhailovich Eisenstein - Regieassistent:: Grigorij Aleksandrov - Maksim Straukh - Aleksandr Pavlovich Antonov - A Levshin - Mikhail Gomorov - Drehbuch:: Sergej Mikhailovich Eisenstein - Nina Agadzhanova - Kamera:: Eduard Tissé - Schnitt:: Sergej Mikhailovich Eisenstein - Art Direction:: Vasilij Rakhals - Darsteller:: A Levshin Kleiner Offizier - Ivan Bobrov Rekrut - Vladimir Barskij Golikov - Aleksandr Pavlovich Antonov Vakulinchuk - Vladimir Uralskij - Grigorij Aleksandrov Guiliarovsky - Mikhail Gomorov Matuchenko -
Das zaristische Russland steht mit dem Rücken zur Wand, umso brutaler sind die Methoden, mit denen die Obrigkeit ihre Macht verteidigt. In der Marine herrschen unsägliche Zustände, die Offiziere regieren mit Grausamkeit, die Matrosen leben unter menschenunwürdigen Bedingungen. Am Morgen des 14. Juni 1905 kommt es auf dem im Hafen von Odessa liegenden Panzerkreuzer "Potemkin" zu einem schweren Protest der Matrosen - der äußere Anlass: eine faulige, von Maden wimmelnde Ration Fleisch. Als Kommandant Golikow ein Exempel statuieren und einige der Matrosen exekutieren lassen will, bricht offener Aufruhr los. Der Führer der Rebellen, der Matrose Wakulintschuk, wird von Leutnant Giljarowskij erschossen. Auf blutige Weise üben die Matrosen Rache. Sie töten die Offiziere und werfen ihre Leichen über Bord. Am nächsten Tag wird der ermordete Wakulintschuk von den Aufständischen in einem feierlichen Zug an Land gebracht und öffentlich aufgebahrt. An seinem Sarg nehmen die Bürger Odessas offen für die Rebellen Partei. Zaristische Soldaten greifen mit brutaler Gewalt ein, schießen wahllos in die Menge, treten Wehrlose nieder. Da eröffnet die Mannschaft der "Potemkin" das Feuer. Ihr Schicksal scheint besiegelt zu sein, als am nächsten Tag das Admiralgeschwader vor Odessa auftaucht.... (ARTE Presse)

Emil und die Detektive

Gerhard Lamprecht, 1931
Regie:: Gerhard Lamprecht - Drehbuch:: Billy Wilder - Story:: Erich Kästner - Kamera:: Werner Brandes - Darsteller:: Rolf Wenkhaus Emil - Hans-Joachim Schaufuss Gustav - Fritz Rasp Mann mit dem steifen Hut - Inge Landgut Pony Hütchen - Käte Haack Frau Tischbein - Olga Engl Grossmutter - Rudolf Biebrach Wachtmeister Jeschke -

M

Fritz Lang, 1931
Produktion:: Nero-Film AG, Berlin - Produzent:: Seymour Nebenzahl - Regie:: Fritz Lang - Drehbuch:: Thea von Harbou - nach einer Vorlage von:: Egon Jacobson - Kamera:: Fritz Arno Wagner - Zweite Kamera:: Robert Baberske - Darsteller:: Peter Lorre Der Mörder - Friedrich Gnass Der Einbrecher - Heinrich Gotho /xx/ - Heinrich Gretler - Gustaf Gründgens Der Schränker - Georg John - Paul Kemp Der Taschendieb - Inge Landgut Das Kind - Theo Lingen Der Bauerfänger - Theodor Loos Kriminalkommissar Groeber - Rudolf Blümner - Fritz Odemar Der Falschspieler - Ernst Stahl-Nachbaur Der Polizeipräsident - Leonard Steckel - Franz Stein Der Minister - Otto Waldis - Otto Wernicke Kriminalkommissar Lohmann - Ellen Widmann Die Mutter - Lotte Loebinger -
Hans Beckert (Peter Lorre), ein Lustmörder, der bereits acht Kinder auf dem Gewissen hat, führt rein äußerlich das unauffällige Leben eines unbescholtenen Bürgers im Berlin der 1930er. Als Beckert erneut zuschlägt und sich in einem anonymen Bekennerbrief sogar an die Zeitungen wendet, bricht eine Massenhysterie aus, jeder verdächtigt jeden. Inspektor Karl Lohmann (Otto Wernicke), Kriminalkommissar bei der Mordkommission, setzt Himmel und Hölle in Bewegung, um den Täter zu fassen. Seine permanenten Razzien in einschlägigen Etablissements führen jedoch nicht zum Erfolg, schrecken aber die Berufsverbrecher auf, die ihre Gaunereien, Einbrüche und Diebstähle unter dem großen Polizeiaufgebot nicht mehr ungestört durchführen können. Der "Schränker" (Gustaf Gründgens), ein respektabler, wegen mehrfachen Totschlags gesuchter Ganove, setzt sich mit den führenden Köpfen verschiedener Verbrecherorganisationen zusammen und schlägt vor, dass die Unterwelt die Angelegenheit selbst in die Hand nimmt. Die Organisation der Bettler überzieht die Stadt daraufhin mit einem lückenlosen Spitzelnetz, in dem Beckert sich verfängt, nachdem ein blinder Bettler (Georg John) ihn am Pfeifen einer Melodie wieder erkannt hat. In einem improvisierten Gerichtsverfahren tritt der Kindermörder vor das Tribunal der Unterwelt und versucht verzweifelt zu erklären, er sei ein Getriebener, der hilflos einem Mordimpuls folge. Als die aufgebrachten Ganoven den Psychopathen lynchen wollen, erscheint die Polizei... (ARD Presse)

Stagecoach

John Ford, 1939
Produktion:: United Artists - Produzent:: Walter Wanger - Regie:: John Ford - Drehbuch:: Dudley Nichols - Story:: Ernest Haycox "Stage to Lordsburg" - Kamera:: Bert Glennon - Musik:: Boris Morros - Schnitt:: Walter Reynolds - Dorothy Spencer - Art Direction:: Alexander Toluboff - Stunts:: Yakima Canutt - Darsteller:: Tim Holt - John Carradine Hatfield - Berton Churchill Mr. Gatewood - Andy Devine Buck - Francis Ford - John Wayne Ringo Kid - Thomas Mitchell Doc Boone - Claire Trevor Dallas - Donald Meek Mr. Peacock - George Bancroft Curly Wilcox - Jim Mason Jim (/xx/) - Jack Pennick - Louise Platt Lucy Mallory - Tom Tyler -
In den frühen 80er Jahren des 19. Jahrhunderts befinden sich Apachenhäuptling Geronimo samt Gefolge auf dem Kriegspfad und verbreiten Angst und Schrecken im Grenzbereich von Arizona und New Mexico. Zur gleichen Zeit in der Stadt Tonto schlägt eine Postkutsche den weiten Weg nach Lordsburg ein. Zur Weiterfahrt hat sich eine äußerst heterogene achtköpfige Reisegesellschaft gebildet: Buck, der gutmütige, aber wenig mutige Kutscher, sitzt auf dem Bock des Sechsspänners der "Overland State Line". Neben ihm hat Curly Wilcox Platz, ein brummiger Sheriff auf der Suche nach dem entlaufenen Sträfling Ringo Kid. Die sechs weiteren Passagiere befinden sich in der Kutsche selbst: Mrs. Mallory, eine hochschwangere Offiziersfrau auf dem Weg zu ihrem Mann; ein Animiermädchen namens Alice, das von den tugendhaften Einwohnerinnen aus Tonto vertrieben wurde; Doc Boone, ein ewig betrunkener Arzt, der in der Stadt ebenfalls nicht länger geduldet wurde; der unscheinbare, schüchterne Schnapsvertreter Mr. Peacock; Bankier Gatewood, der sich mit 50.000 Dollar Lohngeldern aus dem Staub machen will, sowie der ehemalige Südstaaten-Offizier und notorische Glücksspieler Hatfield - eine bunt zusammengewürfelte Truppe. Nach kurzer Wegstrecke gesellt sich Outlaw Ringo der gemischten Reisegruppe hinzu: Der sympathische Held und vermeintliche Gauner wird zunächst von Sheriff Wilcox verhaftet. Doch bald stellt sich heraus, dass Ringo unschuldig im Gefängnis saß, weshalb er in Lordsburg mehrere Rechnungen zu begleichen hat.
Die Kutschfahrt - anfangs von einer Reiterpatrouille begleitet - dauert 36 Stunden. Unter den Passagieren entstehen Koalitionen und soziale Spannungen, die allein der souveräne Kavalier Ringo auszugleichen vermag. Nach dem ersten Halt muss die Kutsche ohne Begleitschutz weiterfahren. Am Abend erreicht sie die zweite Station "Dry Folk", wo Lucy Mallory ihr Kind zur Welt bringt. Bei der Geburt bewähren sich zwei Außenseiter der Gruppe als tatkräftige Helfer: der ausgenüchterte Arzt und das leichte Mädchen. Daraufhin verliebt sich Ringo in die schöne Alice.
Am zweiten Reisetag muss die Kutsche, nun mit Baby an Bord, einen Fluss überqueren. Doch das größte und gefährlichste Abenteuer steht den Reisenden noch bevor: der Angriff der Apachen. Obwohl sich die Männer verzweifelt gegen die Indianer zur Wehr setzen, sorgt erst die Kavallerie für die Rettung in letzter Sekunde. Allein Hatfield musste sein Leben lassen.
Nun ist Lordsburg nicht mehr weit, ebenso wie der Showdown in Epilogform: Denn Ringo hat seine Mission noch nicht vollbracht. Bei seinem Rachefeldzug wird schließlich der Sheriff selbst zum Komplizen: Wilcox verschafft Ringo ein Gewehr und etwas Zeit, um sich mit den drei Plummer-Brüdern auseinanderzusetzen, die seinen Vater und seinen Bruder ermordet und Ringo selbst hinter Gitter gebracht haben. (Arte Presse)

The Wizard of Oz

George Cukor, 1939
Produktion:: Metro-Goldwyn-Mayer - Victor Fleming Film - Produzent:: Mervyn LeRoy - Arthur Freed Assistant - Regie:: Victor Fleming - King Vidor (/xx/) - Richard Thorpe (/xx/) - George Cukor (/xx/) - Regieassistent:: Al Shenberg - Wallace Worsley - Drehbuch:: Noel Langley - Kamera:: Harold Rosson - Musik:: Herbert Stothart - Harold Arlen - Schnitt:: Blanche Sewell - Art Direction:: Cedric Gibbons - Set Decoration:: Edwin B. Willis - Kostüme:: Adrian - Visual Effects:: Arnold Gillespie - Darsteller:: Judy Garland Dorothy [Gale] - Frank Morgan Professor Marvel [/The Wizard of Oz/Doorkeeper of Emerald City/The coach dr - Ray Bolger Hunk, die Vogelscheuche - Bert Lahr Zeke, der Löwe - Margaret Hamilton Frl. Gulch / die böse Hexe - Charley Grapewin Onkel Henry - Toto - Jack Haley Hickory, der Zimmermann - Harry Earles Lollipop Guild Member - Billie Burke Glinda - Clara Blandick -

Citizen Kane

Orson Welles, 1941
Produktion:: RKO Radio Pictures - Produzent:: Orson Welles - Regie:: Orson Welles - Drehbuch:: Herman J. Mankiewicz - Orson Welles - Kamera:: Gregg Toland - Musik:: Bernard Herrmann /xx/ - Schnitt:: Robert Wise - Art Direction:: Van Nest Polglase - Kostüme:: Edward Stevenson - Special Effects:: Vernon L. Walker - Darsteller:: Orson Welles Charles Foster Kane - Alan Ladd Reporter - Ruth Warrick Emily Monroe Norton Kane - Dorothy Comingore Susan Alexander Kane - Joseph Cotten Jedediah Leland - William Alland Jerry Thompson - Agnes Moorehead Kanes Mutter - Harry Shannon Kanes Vater - George Coulouris Bankier Thatcher - Ray Collins James W. Gettys - Everett Sloane Bernstein - Jan Wiley Reporterin - Erskine Sanford Carter -
Von seiner Frau verlassen, stirbt der exzentrische Multimillionär Charles Foster Kane in seinem gigantischen Märchenschloss Xanadu. Das letzte Wort auf seinen Lippen lautet: "Rosebud". Um den Nachruf auf den berühmten Zeitungsmacher interessanter zu gestalten, will der Reporter Jerry Thompson den Sinn dieses Wortes ergründen. Thompson besucht Menschen, die Kane nahestanden, und bringt so die schillernde Lebensgeschichte des am Ende einsamen Mannes zum Vorschein: Kanes Mutter Mary kommt überraschend zu Reichtum. Gegen den Willen ihres Mannes gibt sie ihren achtjährigen Sohn in die Obhut eines Vormundes. Der Bankier Thatcher soll den Jungen in die Geschäftswelt einführen. Mit 25 verfügt Charles Foster Kane bereits über ein gigantisches Vermögen. Sein Interesse gilt jedoch ausschließlich der kleinen Zeitung "The New York Inquirer". Zusammen mit seinem Freund Leland macht er diese bald zu einem einflussreichen Boulevardblatt. Kanes politischer Aufstieg scheitert an einer Affäre mit der Sängerin Susan Alexander. Seine erste Ehe zerbricht an dem Skandal. Charles heiratet Susan. Sein Ehrgeiz gilt von nun an Susans musikalischer Karriere. Er setzt alles daran, aus ihr eine berühmte Sängerin zu machen. Susans Talent ist allerdings bescheiden. Erst ihr Selbstmordversuch bringt Charles wieder auf den Boden der Realität zurück. Doch es ist zu spät, Susan verlässt ihren Ehemann. Wenig später erleidet C.F.K einen Herzanfall, an dem er kurz darauf stirbt. Thompson kann das Geheimnis von Charles letztem Wort für seinen Nachruf nicht lüften. Beim Aufräumen der monströsen Kunstsammlung in der Villa Xanadu wird der alte Rodelschlitten ins Feuer geworfen, mit dem der kleine Charles an dem Tag spielte, als seine Mutter ihn weggab. Auf dem Schlitten steht etwas geschrieben: "Rosebud".... (BR Presse)

To be or not to be

Ernst Lubitsch, 1942
Produktion:: United Artists - Produzent:: Ernst Lubitsch - Regie:: Ernst Lubitsch - Drehbuch:: Edwin Justus Mayer - Story:: Ernst Lubitsch - Kamera:: Rudolph Maté - Art Direction:: Vincent Korda - Darsteller:: Sig Ruman - Stanley Ridges - Robert Stack - Wolfgang Zilzer - Lionel Atwill - Ernst Verebes Stage Manager (/xx/) - Carole Lombard - Felix Bressart - Jack Benny -
Polen, 1939. Am Warschauer Theater studiert das Ensemble ein komödiantisches Bühnenstück ein, das sich über Nazi-Deutschland lustig macht. Dann aber wird die Aufführung von der Regierung verboten. Statt der Nazi-Farce soll die Truppe unter Leitung des renommierten Schauspieler-Ehepaars Joseph (Jack Benny) und Maria Tura (Carole Lombard) erneut Shakespeares "Hamlet" ins Programm nehmen. Für Joseph Tura ist der Hamlet die Rolle seines Lebens. Umso unbegreiflicher ist es ihm, weshalb jedes Mal, wenn er zu seinem großen Monolog über "Sein oder Nichtsein" ansetzt, ein junger Leutnant demonstrativ den Zuschauerraum verlässt. Tura ahnt ja nicht, dass dieser Leutnant Sobinski (Robert Stack) ein heimlicher Verehrer seiner Frau ist – und dass er diese immer dann in der Garderobe trifft, wenn Joseph seinen Monolog beginnt! Dann marschieren die deutschen Truppen in Polen ein. Während Sobinski nach England entkommt, schließt sich das Ensemble der Widerstandsbewegung an. In London lernt Sobinski den berühmten Professor Siletsky (Stanley Ridges) kennen, der behauptet, als polnischer Widerstandskämpfer nach Warschau unterwegs zu sein. Erst nachdem der gutgläubige Sobinski und seine Kameraden dem Professor die Namen zahlreicher Widerstandskämpfer gegeben haben, erfahren sie, dass Siletsky in Wahrheit ein Nazi-Spion ist. Um seine Freunde zu warnen, reist Sobinski zurück nach Polen. Er kann zwar nicht verhindern, dass Siletsky sich bei Maria Tura als vermeintlicher Theateragent vorstellt – doch mit List und Witz gelingt es den Schauspielern, den heimtückischen Spion in die Falle zu locken. Durch das geplante Gestapo-Theaterstück bestens mit hochrangigen Nazi-Unformen ausgestattet, führt das Ensemble fortan eine waghalsige Maskerade auf. Keine Frage, dass es dabei zu aberwitzigen Konfrontationen und Verwicklungen kommt, bei denen kaum noch jemand durchschaut, wer nun ein "echter" und wer ein "falscher" Nazi ist. Die größte Herausforderung steht Joseph Tura und seinen Leuten allerdings erst noch bevor: Adolf Hitler, der auf Staatsbesuchs in Warschau weilt, höchstpersönlich hinters Licht zu führen und mit dem gekaperten Flugzeug des "Führers" aus Polen zu fliehen... (ARD Presse)

Germania anno zero

Roberto Rossellini, 1947
Regie:: Roberto Rossellini - Regieassistent:: Max Colpet AKA Max Kolpet - Drehbuch:: Carlo Lizzani - Max Colpet AKA Max Kolpet - Roberto Rossellini - Story:: Roberto Rossellini - Kamera:: Robert Juillard - Musik:: Renzo Rossellini - Schnitt:: Eraldo Da Roma - Art Direction:: Roberto Filippone - Darsteller:: Erich Gühne Professor - Barbara Hintz Eva - Ingetraut Hintze - Karl Kauger - Franz Kruger Edmunds Vater - Heidi Blänkner - Edmund Meschke Edmund - Ernst Pittschau Karlheinz - Baby Reckvell - Hans Sange - Franz Graf Treuberg - Alexandra Manys -

Rashomon

Akira Kurosawa, 1950
Produktion:: Daiei - Regie:: Akira Kurosawa - Drehbuch:: Akira Kurosawa - Shinobu Hashimoto - Story:: Ryunosuke Akutagawa novel - Kamera:: Kazuo Miyagawa - Musik:: Fumio Hayasaka - Production Design:: Yoshiro Muraki - Darsteller:: Kichiziru Ueda - Takashi Shimura Holzfäller - Masayuki Mori Samurai - Toshiro Mifune Räuber Tajomaru - Machiko Kyo Frau des Samurai - Fumiko Homma Medium - Minoru Chiaki -

La Strada

Federico Fellini, 1954
Produktion:: Ponti-De Laurentiis Cinematografica - Produzent:: Dino De Laurentis - Carlo Ponti - Production Supervisor:: Luigi Giacosi - Regie:: Federico Fellini - Drehbuch:: Tullio Pinelli - Federico Fellini - Ennio Flaiano - nach einer Vorlage von:: Federico Fellini - Tullio Pinelli - Kamera:: Otello Martelli - Musik:: Nino Rota - Schnitt:: Leo Catozzo - Art Direction:: Mario Ravasco - Kostüme:: Margherita Marinari - Darsteller:: Anthony Quinn Zampanò - Richard Basehart der Seiltänzer - Marcella Rovere Die Witwe - Aldo Silvani Der Zirkusdirektor - Lidia Venturini die junge Nonne - Giulietta Masina Gelsomina -

Nuit et Brouillard

Alain Resnais, 1955
Regie:: Alain Resnais - Kamera:: Sacha Vierny - Musik:: Hanns Eissler -
Höchst eindringlicher Film über die Vernichtungsmaschinerie der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Anhand der heutigen Bilder von Auschwitz und Birkenau, ergänzt von Wochenschaumaterial, wird das bewusst nicht direkt gezeigte Grauen durch die eindringlichen Texte von Jean Cayrol (in der deutschen Fassung von Paul Celan) in seinem ganzen schrecklichen Ausmaß nachvollziehbar.

Vertigo

Alfred Hitchcock, 1958
Produktion:: Paramount Pictures - Produzent:: Alfred Hitchcock - Regie:: Alfred Hitchcock - Vorspann:: Saul Bass - Drehbuch:: Samuel A. Taylor - Alec Coppel - Story:: Pierre Boileau - Thomas Narcejac - Kamera:: Robert Burks - Musik:: Bernard Herrmann - Schnitt:: George Tomasini - Production Design:: Henry Bumstead - Kostüme:: Edith Head - Special Effects:: John Fulton - Darsteller:: Ellen Corby - Barbara Bel Geddes Midge - Raymond Bailey Doktor - James Stewart Scottie - Henry Jones Coroner - Kim Novak Judy / Madelaine - Lee Patrick - Konstantin Shayne Pop Liebl - Tom Helmore Gavin Elster -

À bout de souffle

Jean-Luc Godard, 1959
Produzent:: Georges de Beauregard - Regie:: Jean-Luc Godard - Drehbuch:: François Truffaut - Kamera:: Raoul Coutard - Musik:: Martial Solal - Darsteller:: Jean-Paul Belmondo Michel - Daniel Boulanger - Van Doude Journalist - Richard Balducci Tolmatchoff - Jean-Luc Godard Denunziant - Henri-Jacques Huet Antonio - Claude Mansard - Jean-Pierre Melville - Liliane Robin Liliane - Jean Seberg Patricia - Michel Favre Polizist -
Auf der Fahrt von Marseille nach Paris wird der junge Michel, ein kleiner, heimatloser Ganove mit einem gestohlenen amerikanischen Wagen, von zwei Polizisten verfolgt. Michel erschießt einen der Männer und flüchtet zu Fuß. In Paris trifft er sich mit seiner Freundin Patricia, einer amerikanischen Studentin, die auf den Champs-Élysées die "New York Herald Tribune" verkauft. Um mit ihr nach Italien zu fahren, versucht Michel von einem Kompagnon Geld zu besorgen. Aber die Pariser Polizei ist ihm längst auf der Spur. Trotzdem fühlt sich der gehetzte Einzelgänger bei der vernünftigen Amerikanerin mit Bubikopf sicher und glücklich. Sie dagegen ist sich seiner und ihrer Gefühle nicht sicher. Nach einer Nacht, allein in Patricias Zimmer, philosophiert der kleine Gauner mit dem großen Vorbild Humphrey Bogart über den Tod. Patricia und Michel fliehen vor der Polizei in ein Kino. Ihre letzte gemeinsame Nacht verbringen sie in einem Studio. Am Abend hören sie zusammen Musik, am Morgen denunziert Patricia Michel aus Angst vor einer Ausweisung. Sie gesteht ihm ihre Tat und ihre Liebe, damit er noch fliehen kann. Als das erwartete Geld im letzten Augenblick eintrifft, bricht Michel wenig später von Polizeikugeln getroffen auf der Straße zusammen. (3Sat Presse)

Die Brücke

Bernhard Wicki, 1959
Produktion:: Jochen Severin Film, München - Fono Film, Berlin - Produzent:: Hermann Schwerin - Production Supervisor:: Hans Wolff - Production Manager:: Werner Drake - Regie:: Bernhard Wicki - Regieassistent:: Holger Lussmann - Drehbuch:: Karl-Wilhelm Vivier - Bernhard Wicki - Michael Mansfeld - Story:: Manfred Gregor Roman - Kamera:: Gerd von Bonin - Musik:: Hans-Martin Majewski - Schnitt:: Carl-Otto Bartning - Art Direction:: Heinrich Graf Bühl - Peter Scharff - Kostüme:: Jutta Lürmann - Josef Wanke - Make-Up:: Alfred Rasche - Jonas Müller - Ton:: Willi Schwadorf - Darsteller:: Ruth Hausmeister Frau Mutz - Kurt Habernoll Unteroffizier - Eva Vaitl Frau Borchert - Heini Göbel Feldwebel Verpflegung - Frank Glaubrecht Jürgen Borchert - Vicco von Bülow Stabsfeldwebel am Funkgerät - Hans Elwenspoek Herr Forst - Klaus Hellmold Herr Horber - Fritz Wepper Albert Mutz - Günther Hoffmann Sigi Bernhard - Johannes Buzalski verwundeter Landser - Trude Breitschopf Frau Forst - Volker Bohnet Hans Scholten - Horst Bergmann - Inge Benz Lehrerin - H Winninger - Edeltraut Elsner Barbara - Cordula Trantow Franziska - Siegfried Schürenberg Oberstleutnant Butov - Edith Schultze-Westrum Frau Bernhard - Heinz Spitzner Hauptmann Fröhlich - Günter Pfitzmann Unteroffizier Heilmann - H Oettl Polizist - H Struck - Michael Hinz Walter Forst - Alfons Teuber - Erwin Lehn Feldwebel des Sprengkommandos - Karl Michael Balzer Karl Hober - Volker Lechtenbrink Klaus Hager - A Lach - Til Kiwe Ritterkreuzträger - Alexander Hunzinger Gefreiter - Emil Huneck Zivilist - Herma Hochwarter Dienstmädchen bei Forst - Wolfgang Stumpf Lehrer Stern -

The Apartment

Billy Wilder, 1960
Associate Producer:: I.A.L. Diamond - Regie:: Billy Wilder - Drehbuch:: Billy Wilder - I.A.L. Diamond - Kamera:: Joseph La Shelle - Musik:: Adolph Deutsch - Production Design:: Alexandre Trauner - Darsteller:: Fred MacMurray J.D. - Hope Holiday Margie MacDougall - Jack Kruschen Dr. Dreyfuss - Jack Lemmon Bud Baxter - Edie Adams Miss Olsen - Shirley MacLaine Fran - Johnny Seven Karl Matuschka - Joan Shawlee Sylvia - Naomi Stevens Mrs. Dreyfuss - Ray Walston Mr. Dobisch - David Lewis Mr. Kirkeby -
Baxter (Jack Lemmon), "Bud" genannt, arbeitet in einer New Yorker Versicherungsgesellschaft. Er hofft, bald beruflich aufzusteigen, schließlich macht er fast täglich Überstunden. Allerdings ist es weniger übertriebenes Pflichtgefühl, das Bud nach Dienstschluss noch geraume Zeit im Büro verweilen lässt. Vielmehr ist sein Appartement in den frühen Abendstunden meist schon besetzt, denn vier Abteilungsleiter der Firma, denen Bud reihum seinen Wohnungsschlüssel überlässt, treffen sich dort mit ihren Freundinnen regelmäßig zu heimlichen Schäferstündchen. Als sich die Herren revanchieren und Bud zur Beförderung vorschlagen, durchschaut Personalchef J.D. Sheldrake (Fred MacMurray) das Spiel und verlangt ebenfalls Zugang zum Appartement. Er bekommt den Schlüssel, und Bud avanciert zum Verwaltungsassistenten. Allerdings ahnt Bud zunächst nicht, mit wem Sheldrake fortan häufig seine Wohnung aufsuchen wird: Es ist Fran Kubelik (Shirley MacLaine), die reizende Fahrstuhlführerin, in die er selbst unsterblich verliebt ist. Als Bud dies schließlich herausfindet, trifft es ihn wie ein Schlag. Er versucht, seinen Kummer in Alkohol zu ertränken; angesäuselt heimkommend, findet er Fran bewusstlos in seinem Bett vor: Von Sheldrake alleine gelassen und enttäuscht, hat sie Schlaftabletten genommen. Bud holt schnell einen Arzt (Jack Kruschen), der Fran ins Leben zurückruft. Doch von nun an, darf Bud sie 24 Stunden nicht unbeaufsichtigt lassen - Zeit genug für ihn, um sich aufs Neue unsterblich in sie zu verlieben. Er ist fest entschlossen, sie zu heiraten, als neue Komplikationen auftauchen... (ARD Presse)

Dr. Strangelove

Stanley Kubrick, 1964
Regie:: Stanley Kubrick - Drehbuch:: Terry Southern - Stanley Kubrick - Peter George - Story:: Peter George Red Alert - Kamera:: Gilbert Taylor - Musik:: Maurice Johnson - Production Design:: Ken Adam - Art Direction:: Peter Murton - Darsteller:: Keenan Wynn - Peter Sellers - George C. Scott - Slim Pickens - James Earl Jones - Sterling Hayden -
Im Jahr 1963, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, befiehlt der paranoide Brigadegeneral Jack D. Ripper seinem Fluggeschwader den Angriff auf die Sowjetunion. Damit der Befehl nicht widerrufen werden kann, lässt er seinen Stützpunkt abriegeln und die Bomberpiloten auf eine codierte Kommunikationsfrequenz wechseln. Im Pentagon diskutiert ein Krisenstab die Konsequenzen dieses nuklearen Ernstfalles. Für General "Buck" Turgidson steht fest, dass die Piloten ohnehin nicht mehr rechtzeitig aufgehalten werden können, so könne man gleich das gesamte amerikanische Atomwaffenarsenal hinterherschicken, um mit den "Russen ein für alle Mal Schluss zu machen". US-Präsident Merkin Muffley zieht es allerdings vor, mit dem russischen Botschafter Alexi de Sadesky zu verhandeln. Während sie gemeinsam versuchen, den Generalsekretär der KPdSU ans Telefon zu bekommen, bereitet man sich in den Cockpits der B-52-Bomber mit texanischem Patriotismus auf den Abwurf der Nuklearwaffen vor. Als man endlich den angetrunkenen Sowjet-Premier ans Telefon bekommt, erklärt dieser, dass kurz zuvor eine Weltvernichtungsmaschine installiert worden sei, die auf einen nuklearen Angriff mit einem automatischen Gegenschlag reagiert. Als der abgeriegelte Stützpunkt von Infanterietruppen gestürmt werden kann, hat sich General Ripper erschossen. Zuvor jedoch hat er Captain Mandrake einen verschlüsselten Hinweis gegeben, wie der Rückholcode der Flugzeuge lauten könnte. Allerdings fehlt das Kleingeld für einen Anruf und so erreicht die Nachricht das Pentagon zu spät. Inzwischen ist eine der B-52 von einer Rakete der russischen Luftabwehr getroffen worden und hat dabei ihre Kommunikationseinheit eingebüßt. Ihr Pilot, Major T.J. "King" Kong, öffnet per Hand den defekten Bombenschacht seiner Maschine und reitet auf einer Atombombe seinem sibirischen Ziel entgegen. Während der automatisierte nukleare Gegenschlag anrollt, erscheint der gelähmte deutsche Wissenschaftler Dr. Seltsam im Pentagon und unterbreitet den Politikern und Militärs seine Überlegungen für das Überleben einer handverlesenen Schar von Herrenmenschen. Nur mit Mühe kann er dabei den Hitlergruß unterdrücken. Zu den Klängen eines trostspendenden Schlagers blitzt unterdessen draußen ein Atompilz nach dem anderen auf.... (ARTE Presse)

Blow Up

Michelangelo Antonioni, 1966
Produzent:: Carlo Ponti - Regie:: Michelangelo Antonioni - Drehbuch:: Tonino Guerra - Edward Bond - Michelangelo Antonioni - Kamera:: Carlo di Palma - Musik:: Herbie Hancock - Schnitt:: Frank Clarke (/xx/) - Darsteller:: Vanessa Redgrave Jane - Sarah Miles Patricia - Jill Kennington Photomodell - David Hemmings Thomas - Peter Bowles Ron - Jane Birkin Teenager -
Der junge Fotograf Thomas (David Hemmings) hat eine Nacht in einem Obdachlosenasyl verbracht, um dort Aufnahmen für einen neuen Bildband zu machen. Als er in sein Atelier kommt, wartet dort bereits Veruschka auf ihn, eines der wenigen Modelle, mit denen er gern arbeitet. Beide steigern sich dabei in einen Zustand hinein, der der sexuellen Ekstase nahe kommt. Doch lieber sucht Thomas nach Motiven für sein Buch. Dabei gerät er in einen stillen Park, wo er ein Liebespaar fotografiert. Als die Frau (Vanessa Redgrave) ihn entdeckt, verlangt sie erregt die Herausgabe des Films. Die Frau verfolgt ihn bis in sein Atelier und macht ihm dort ein unzweideutiges Angebot. Zum Schein geht der junge Fotograf darauf ein, händigt ihr jedoch einen falschen Film aus, denn der richtige Film interessiert ihn jetzt umso mehr. Als er ihn entwickelt, glaubt er, Hinweise auf einen Mord zu entdecken. Für Thomas wird das zur Gewissheit, als er nach Einbruch der Dunkelheit wieder in den Park geht und dort tatsächlich eine Leiche sieht: Der Tote ist der Liebhaber der Frau. Er hetzt zurück in sein Atelier; dort herrscht Chaos, und die meisten seiner Filme sind gestohlen worden. Als er im Morgengrauen zum dritten Mal in den Park geht, findet er keinen Toten mehr... (ARD Presse)

Ich war neunzehn

Konrad Wolf, 1968
Regie:: Konrad Wolf - Drehbuch:: Wolfgang Kohlhaase - Konrad Wolf - Kamera:: Werner Bergmann - Art Direction:: Alfred Hirschmeier - Darsteller:: Kurt Böwe Sturmbannführer - Alexej Ejboshenko Sascha - Mikhail Glusski General - Wolfgang Greese Landschaftsgestalter - Jenny Gröllmann deutsches Mädchen - Jürgen Hentsch Adjutant - Rolf Hoppe Etappenmajor - Klaus Manchen Blinder Soldat - Dieter Mann Unteroffizier - Galina Polskikh Sowjetisches Mädchen - Kalmursa Rakhmanov Dsinghis - Jaecki Schwarz Gregor - Anatoli Solowjow Starshina - Johannes Wieke Festungskommandant - Wassili Liwanow Wadim - Sprecher:: Ernst Busch Sänger Lied "Am Rio Jarama" -
Ein alter Lautsprecherwagen zuckelt durch das Brandenburger Land. "Deutsche Soldaten! Kämpfen ist sinnlos!" dröhnt eine junge deutsche Stimme. "Ergebt Euch, rettet Euer Leben..!" Der, der da ruft, ist Gregor hecker. In der Uniform eines russischen Leutnants der roten Armee kommt der 19jährige in seine Heimat zurück, aus der er vor 13 Jahren mit seinen Eltern emigrieren musste. Mit seinem kleinen Agitationstrupp ist er auf dem Weg von der Oder über Bernau, Sachsenhausen, Schloss Sanssouci nach Berlin. Der Freiden ist greifbar nahe, aber der Krieg noch nicht beendet - unsinnige letzte Gefechte, Chaos, Angst. Seine Ankunft in der alten heimat ist schwer. Gregor möchte verstehen, vermitteln und steht doch zwischen den Fronten. Zwiespältig sind seine ersten Begegnungen mit den Deutschen. Er trifft einfache Leute, Mitläufer, Rückversicherer, Überläufer, eingefleischte Faschisten, Antifaschisten. Nur allmählich begreift Gregor, dass es die Deutschen ebenso wenig gibt wie die Russen. Als sein Freund Sascha beim letzten Kampfeinsatz ums Leben kommt, steht für Gregor fest, dass er hier bleiben und am Aufbau eines neuen Deutschland mitwirken wird... (mdr Presse)

L' enfant sauvage

Francois Truffaut, 1970
Regie:: François Truffaut - Drehbuch:: François Truffaut - Jean Gruault - Kamera:: Nestor Almendros - Musik:: Vivaldi - Darsteller:: François Truffaut - Françoise Seigner - Claude Miller - Annie Miller - Jean Dasté - Jean-Pierre Cargol -
Eine französische Bäuerin sieht sich 1798 beim Pilzesammeln im Wald plötzlich einem nackten, langhaarigen Jungen gegenüber, der bei ihrem Anblick entsetzt auf allen Vieren flieht. Sie alarmiert die Männer des Dorfes; diese stöbern das verwilderte Kind mit Hunden auf, fangen es und schleppen es trotz seines verzweifelten Widerstands mit sich. Der Junge benimmt sich wie ein Tier, kann nicht sprechen, sondern nur unartikulierte Laute von sich geben, und scheint auch taub zu sein.
Als Dr. Jean Itard vom Pariser Taubstummen-Institut in der Zeitung von dem "Wolfsjungen" liest, erwacht sofort sein wissenschaftliches Interesse. Er erreicht, dass der Findling nach Paris gebracht wird, und hält es für möglich, ihn zu zivilisieren. Daraufhin vertrauen die Behörden Itard und seiner Haushälterin Madame Guerin den Jungen an. Mit unendlicher Geduld bemühen die beiden sich nun, aus Victor - so nennen sie ihn - einen zivilisierten Menschen zu machen.... (BR Presse)

Alice in den Städten

Wim Wenders, 1974
Regie:: Wim Wenders - Drehbuch:: Wim Wenders - Veith von Fürstenberg - Kamera:: Martin Schäfer - Robby Müller - Musik:: Conned Heat - Chuck Berry - Darsteller:: Rüdiger Vogler Philip Winter - Yelle Rottländer - Didi Petrikat - Elisabeth Kreuzer - Edda Köchl - Ernst Böhm -
Nachdem der junge Journalist Philipp Winter eine Reportagereise durch das ländliche Amerika vorzeitig abgebrochen hat, beschließt er, mit seinem letzten Geld nach Deutschland heimzukehren. Auf dem New Yorker Flughafen lernt er eine junge Frau namens Lisa und deren achtjährige Tochter Alice kennen. Philipp verbringt die Nacht mit Lisa, die am nächsten Morgen verschwunden ist und nichts außer einer kleinen Nachricht zurückgelassen hat, in der sie Philipp bittet, Alice mit nach Amsterdam zu nehmen. Sie selbst wolle in wenigen Tagen nachkommen. Da Philipp das kleine Mädchen nicht allein zurücklassen will, fliegt er mit ihr nach Amsterdam. Dort warten die beiden jedoch vergeblich auf Alices Mutter. Mit seiner kleinen Begleiterin macht Philipp sich schließlich auf die Suche nach deren Großmutter, die in Deutschland lebt. Einziger Haken: Alice hat weder den echten Namen noch die Anschrift ihrer "Oma". Einziger Hinweis ist ein Foto des großmütterlichen Hauses, das Alice in Wuppertal vermutet. Als die beiden dort nicht fündig werden, machen sie sich auf eine abenteuerliche Irrfahrt durch das Ruhrgebiet. Dabei entwickelt sich zwischen dem unfreiwilligen Reiseduo ohne große Worte eine stille Zuneigung.... (ARTE Presse)

Taxi Driver

Martin Scorsese, 1976
Regie:: Martin Scorsese - Drehbuch:: Paul Schrader - Kamera:: Michael Chapman - Musik:: Bernard Herrmann - Darsteller:: Joseph Warren - Cybill Shepherd Betsy - Harvey Keitel - Jodie Foster Iris - Robert De Niro Travis - Albert Brooks - Peter Boyle Wizard -
Travis Bickle ist bereits im Alter von 26 Jahren ein vom Leben gezeichneter Mann. Seit seiner Zeit im Vietnamkrieg leidet er unter ständiger Schlaflosigkeit und arbeitet deshalb als Taxifahrer. Auf seinen Fahrten durch das nächtliche New York wird er täglich mit den Schattenseiten der Metropole konfrontiert, mit "Abschaum", von dem er hofft, dass er eines Tages "von einem großen Regen von der Straße gespült" wird. Freunde hat er keine, und in seinem Tagebuch beschreibt sich Travis selbst als "Gottes einsamster Mann".. Er verliebt sich in Betsy, die Mitarbeiterin des Präsidentschaftskandidaten Palantine. Ihr anfängliches Interesse endet abrupt, als Travis sie bei der ersten Verabredung in ein Pornokino einlädt - das einzige Kino, das er kennt. In einer Nacht flüchtet die minderjährige Prostituierte Iris vor ihrem Zuhälter in Travis' Taxi. Von ihrer Geschichte berührt, fasst er den Entschluss, sie aus den Fängen ihres Zuhälters zu retten und ihr die Rückkehr in ein bürgerliches Leben zu ermöglichen. Doch Iris lehnt seine Hilfe ab. Travis besorgt sich Waffen und trainiert seinen Körper.. Sein Hass fokussiert sich auf den Präsidentschaftskandidaten, der seiner Meinung nach zwischen ihm und Betsy steht. Während einer Wahlkampfveranstaltung versucht Travis, ein Attentat auf Palantine zu verüben. Als der Anschlag im letzten Moment verhindert wird, macht er sich auf den Weg zu Iris und richtet in ihrem Haus unter den Zuhältern ein Blutbad an. Sein Versuch, sich am Ende seines Amoklaufs selbst das Leben zu nehmen, scheitert. Stattdessen wird Travis als furchtloser Held gefeiert und zum ersten Mal von seiner Umgebung akzeptiert. Auch Betsy zeigt plötzlich wieder Interesse an ihm... (3Sat Presse)

Die Ehe der Maria Braun

Rainer Werner Fassbinder, 1978
Produktion:: WDR, Köln - Filmverlag der Autoren - Trio-Film, Duisburg - Alabtros-Film - Produzent:: Volker Canaris - Regie:: Rainer Werner Fassbinder - Drehbuch:: Peter Märthesheimer - Pea Fröhlich - Kamera:: Michael Ballhaus - Musik:: Peer Raben - Schnitt:: Juliane Lorenz - Art Direction:: Norbert Scherer Bundesfilmpreis - Kostüme:: Barbara Baum - Darsteller:: George Byrd Neger Bill - Isolde Barth Vevi - Ivan Desny Oswald - Hark Bohm Senkenberg - Rainer Werner Fassbinder - Günter Lamprecht - Klaus Löwitsch Hermann Braun - Hanna Schygulla Maria Braun - Elisabeth Trissenaar Betti - Gisela Uhlen Mutter - Gottfried John Willi Klenze -
Deutschland, 1943. In einem provisorischen Standesamt heiratet die junge Maria (Hanna Schygulla) den Soldaten Hermann Braun (Klaus Löwitsch). Aber schon am nächsten Tag muss Hermann zurück an die Front. Maria bleibt alleine mit ihrer verwitweten Mutter (Gisela Uhlen) und ihrem alten Großvater zurück. Sie durchlebt den Bombenkrieg, und wenig später die Befreiung und Besatzung durch die alliierten Truppen. So gut wie möglich versucht Maria, sich ein geregeltes Leben aufzubauen. Denn sie ist fest überzeugt, dass Hermann eines Tages zurück kehren und dieses Leben mit ihr teilen wird. Dann aber dringt die Nachricht zu ihr durch, dass Hermann gefallen ist. In ihrer Trauer lässt Maria sich mit dem afroamerikanischen US-Soldaten Bill (George Byrd) ein. Ihre Liebe aber gilt noch immer dem verschollenen Hermann. Mit Bill verlebt Maria eine glückliche, unbeschwerte Zeit. Dann taucht eines Abends völlig unerwartet Hermann auf. Es kommt zu einer Schlägerei zwischen Hermann und Bill, in deren Verlauf Maria den Amerikaner mit einer Flasche erschlägt. Vor Gericht nimmt Hermann alle Schuld auf sich und wird zu einer Haftstrafe verurteilt. Maria lernt wenig später den aus der Emigration zurück gekehrten Industriellen Oswald (Ivan Desny) kennen.
Sie wird Oswalds unentbehrliche Assistentin und macht ihn schließlich auch zu ihrem Geliebten. Es ist die Zeit des Wirtschaftswunders, und Maria versteht es, von dem Boom zu profitieren: Oswalds Firma floriert, nicht zuletzt dank ihrer Hilfe. Dann kommt der ersehnte Tag, an dem Hermann aus der Haft entlassen wird. Umso größer ist Marias Enttäuschung, als er ohne Umschweife ins Ausland verschwindet. Erst nach Oswalds Tod erfährt Maria den wahren Grund für Hermanns verhalten. Die beiden Männer hatten einen Pakt geschlossen: Bis zu Oswalds Tod sollte Hermann auf Maria verzichten. Im Gegenzug setzte Oswald das getrennte Paar als seine Erben ein... (ARD Presse)

Stalker

Andrej Tarkowskij, 1979
Regie:: Andrej Tarkowskij - Drehbuch:: Boris Strugazki - Arkadij Strugatzki - Kamera:: Aleksandr Knjazhinskij - Musik:: Eduard Artemyev - Darsteller:: Anatolij Solonizijn Der Schriftsteller - Aleksandr Kajdanovskij Stalker - Nikolaj Grinko Professor für Physik - Alisa Frejndlikh Die Frau des Stalkers - Natacha Abramowa Martha, Tochter des Stalkers -
Unter der Führung eines "Stalkers" - ein Pfadfinder und Ortskundiger, der am Rande der Welt in einer vom Verfall gezeichneten Industrielandschaft lebt - begeben sich ein Wissenschaftler und ein Schriftsteller in die so genannte Zone: ein geheimnisvoller, verbotener Ort, an dem angeblich die tiefsten Wünsche der Menschen in Erfüllung gehen. Zu dritt betreten sie eine menschenleere Welt, in deren Mitte ein verfallenes Gebäude steht. Hier gehen Realität und Traumwelt nahtlos ineinander über, was unter den Männern Angst und Faszination auslöst - und die unterschiedlichen Motive des abenteuerlichen Ausflugs der drei Reisenden in die Geheimnis umwobene Zone zutage bringt. Die Expedition wird zum Trip in die Innenwelt der Protagonisten und zum Panorama einer gottverlassenen europäischen Zivilisation.

Ausgangspunkt der Handlung ist eine in Zeit und Ort nicht näher beschriebene Stadt, die am Rande eines als Zone bezeichneten Gebietes liegt. In dieser Zone geschehen seltsame Dinge.
Es gibt rätselhafte Erscheinungen, deren Ursache zum Zeitpunkt der Handlung schon Jahre zurückliegt und nur vermutet werden kann. War es der Besuch einer außerirdischen Zivilisation oder ein merkwürdiger Meteoriteneinschlag, man weiß es nicht. Das Gebiet wurde evakuiert, abgesperrt und steht unter schwerer militärischer Bewachung. Der Stalker - eine Art Pfadfinder, Ortskundiger oder auch Kundschafter - verdient sich seinen Lebensunterhalt damit, Leute durch den Sperrgürtel zu bringen und sie innerhalb der Zone zu führen. Er hat ein Gespür für diesen sich ständig verändernden Ort entwickelt, fühlt die Gefahren im Voraus und hat seine Methoden, den tödlichen Fallen, die die Zone stellt, auszuweichen. Zwei seiner Kunden, der "Professor" und der "Schriftsteller", wollen aus unterschiedlichen Motiven an einen Ort gebracht werden, der sich in der Zone befindet und der als "Raum der Wünsche" bezeichnet wird. An dieser Stelle gehen, glaubt man der Legende, die geheimsten, innigsten Wünsche in Erfüllung. Während der Schriftsteller sich die ihm seit einiger Zeit fehlende Eingebung zurückwünschen möchte, hat der Professor völlig andere Absichten: Er will diesen Raum zerstören, weil er dessen Missbrauch befürchtet. Aber auch der Stalker selbst hat seine Gründe, an diesen Ort zu gehen. Seine Tochter ist krank, der Beruf des Vaters und das Leben nahe der Zone haben an dem Mädchen ihre Spuren hinterlassen. Dieser Wunsch ist so stark, dass er sogar bereit ist, seine beiden Begleiter zu opfern.... (Arte Presse)

Sans soleil

Chris Marker, 1982
Regie:: Chris Marker -
Philosophischer Film-Essay, der Dokumentationen einer Reise durch Japan, Guinea und die Kapverdischen Inseln mit Computer Bildern des japanischen Künstlers Yamenko verbindet und dem engagierten Zuschauer Augen und Ohren für neue Zusammenhänge öffnet. Ein Meisterwerk des Genres.

Blade Runner

Ridley Scott, 1982
Produktion:: The Ladd Company - Michael Deeley - Executive Producer:: Hampton Fancher - Brian Kelly - Regie:: Ridley Scott - Regieassistent:: Newton Arnold - Peter Cornberg - Drehbuch:: Hampton Fancher - Kamera:: Jordan Cronenweth - Zweite Kamera:: Brian Tufano - Steven Poster - Musik:: Vangelis - Schnitt:: Terry Rawlings - Production Design:: Lawrence G. Paull - Kostüme:: Charles Knode - Visual Effects:: Douglas Trumbull - Ton:: Bud Alper - Darsteller:: Kelly Hine Showgirl - M.Emmet Walsh Captain Bryant - Joanna Cassidy Zhora - Joe Turkel Dr. Tyrell - Kevin Thompson Bear - William Sanderson J.F. - Robert Reiter Polizist - Harrison Ford Rick Deckard - Leo Gorcey jr. - Daryl Hannah Pris - Rose Mascari Barfly - Sharon Hesky Barfly - Morgan Paull Holden - James Hong Chew - Thomas Hutchinson Bartender - Brion James Leon - Hy Pyke Taffey Lewis - Charles Knapp Bartender - Steve Pope Polizist - Sean Young Rachael - Hiro Okazaki Polizist - Robert Okazaki Sushi-Cook - Edward James Olmos Gaff - Rutger Hauer Roy Batty -
Rick Deckard (Harrison Ford) ist ein einsamer, desillusionierter Polizist, der sich im Los Angeles des Jahres 2019 auf die Jagd nach "Replikanten" spezialisiert hat. Falls diese künstlichen Menschen, die in entfernten Kolonien als Sklavenarbeiter eingesetzt werden, zur Erde zurückkehren, muss Deckard sie aufspüren und eliminieren. Den miesen Job hat er längst quittiert, doch sein Ex-Vorgesetzter zwingt ihn zu einem letzten Auftrag. Deckard soll eine vierköpfige Gruppe neuartiger Replikanten unschädlich machen, die ihren menschlichen Vorbildern vollständig gleichen. Sie sind nach Los Angeles gekommen, um ihre auf vier Jahre begrenzte Lebensdauer zu verlängern. Um mehr über den Typ "Nexus 6" herauszufinden, sucht Deckard dessen Schöpfer auf, Firmenchef Dr. Eldon Tyrell. Der macht ihn mit seiner Sekretärin Rachael bekannt, die sich selbst als Replikantin erweist, von ihrer Identität aber nichts zu ahnen scheint. Als Deckard von einem der Replikanten in einen Hinterhalt gelockt wird, rettet Rachael ihm das Leben. Obwohl er sie liquidieren müsste, versteckt Deckard sie in seiner Wohnung. Als er versucht Roy Batty, den letzten der vier Replikanten, zu töten, wird er selbst zum Gejagten. Am Ende verschont Batty sein Leben, stirbt aber kurz darauf. Deckard flieht mit Rachael und muss sich schließlich die Frage stellen, ob er nicht auch ein Replikant ist... (ARD Presse)

Shoah

Claude Lanzmann, 1985
Regie:: Claude Lanzmann -

Krotki film o zabijaniu

Krzysztof Kieslowski, 1987
Regie:: Krzysztof Kieslowski - Kamera:: Slawomir Idziak - Musik:: Zbigniew Preisner - Darsteller:: Zbigniew Zapasiewicz - Jan Tesarz Taxifahrer - Olgierd Lukaszewicz - Krzysztyna Janda - Krzysztof Globisz Rechtsanwalt - Miroslaw Baka Jacek, der Junge -

Khane-ye doust kodjast?

Abbas Kiarostami, 1988
Regie:: Abbas Kiarostami -
Eine kleine, liebevolle Geschichte über einen Jungen, der sich den Verboten seiner Eltern widersetzt, um seinen Schulkameraden aus der Patsche zu helfen. Unprätentiös und mit großer Schlichtheit auf die Leinwand gebracht, ermöglicht der Film auch einen Einblick in die Gesellschaftsstrukturen und Alltagsbewältigung in einem iranischen Dorf.

The Ice Storm

Ang Lee, 1997
Produzent:: Ang Lee - Regie:: Ang Lee - Drehbuch:: James Schamus - Story:: Rick Moody novel - Kamera:: Fred Elmes - Musik:: Mychael Danna - Darsteller:: Michael Cumpsty Philip Edwards - Henry Czerny George Clair - Adam Hann-Byrd Sandy Carver - Katie Holmes Libbets Casey - Joan Allen Elena - David Krumholtz Francis Davenport - Tobey Maguire Paul Hood - Christina Ricci Wendy Hood - Jamey Sheridan Jim Carver - Sigourney Weaver Janey - Elijah Wood Mike Carver - Kevin Kline Ben Hood -

The sweet hereafter

Atom Egoyan, 1997
Regie:: Atom Egoyan - Drehbuch:: Atom Egoyan - Story:: Russell Bank novel - Kamera:: Paul Sarossy - Musik:: Mychael Danna - Darsteller:: Sarah Polley - Ian Holm Steven - Bruce Greenwood -

Todo sobre mia madre

Pedro Almodóvar, 1999
Regie:: Pedro Almodóvar - Drehbuch:: Pedro Almodóvar - Kamera:: Alfonso Beato - Musik:: Alberto Iglesias - Darsteller:: Antonia San Juan Agrado - Cecilia Roth Manuela - Marisa Peredez Huma Rojo - Candela Pena Nina - Penelope Cruz Schwester Rosa - Toni Canto - Eloy Azorin Esteban -
Die obenstehenden Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern geben den Informationsstand unserer Datenbanken zum Zeitpunkt der letzten Aktualisierung an. Alle Angaben sind nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert, Rechtsansprüche aus falschen oder fehlenden Angaben werden ausdrücklich abgelehnt.
     Auf Grund der aktuellen Rechtssprechung in einigen Ländern kann derjenige haftbar gemacht werden, der auf Adressen verweist, die möglicherweise einen strafbaren Inhalt verbreiten oder auf strafbare Inhalte und Seiten weiterverweisen, es sei denn, er schliesst eindeutig eine solche Haftung aus. Unsere angeführten Links sind nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert, dennoch können wir in keiner Weise für die Inhalte der von uns aufgeführten Links und Webseiten irgendwelche Haftung übernehmen. Wir geben diese Erklärung sinngemäss für alle Länder und alle Sprachen ab.
     Soweit nicht anderweitig gekennzeichnet sind Fremdzitate im Rahmen des üblichen Zitatenrechts mit Kennzeichnung der Quellen aufgenommen. Das Copyright dieser Zitate liegt bei den Autoren. - KinoTV.com - Filmkanon für Schulen
This page loaded in 1.17715 seconds.

Werbung